
Das World Venture Forum in Kitzbühel - Copyright: Venionaire
Wien, 18. Juni 2026 – Unter dem Motto „Vectores of Change“ findet das World Venture Forum bereits zum zwölften Mal in Kitzbühel statt. Der Veranstaltungsort in den österreichischen Alpen bietet auch Chancen für den heimischen Wirtschaftsstandort. „Die Welt befindet sich im Wandel. Innovationszyklen werden immer kürzer. Länder, die auf diese Veränderung reagieren und sie sogar aktiv mitgestalten, werden letztendlich am meisten davon profitieren“, so Baurek-Karlic. Österreich befinde sich laut dem Experten zu sehr im Verwaltungs- als im Wachstumsmodus. „Wir benötigen einen raschen Kurswechsel, wollen wir nicht den Anschluss verlieren.“
Das WVF, samt Non-Profit Stiftung, verfolgt das Ziel, Österreich stärker an internationale Kapital-, Innovations- und Unternehmensnetzwerke anzubinden. Im Mittelpunkt stehen nicht kurzfristige Pitch-Momente, sondern langfristige Beziehungen zwischen Investor:innen, Unternehmen, Family Offices, Corporates und Innovationsakteur:innen. Damit soll der Standort sichtbarer werden und österreichische Wachstumsunternehmen besseren Zugang zu internationalem Kapital, Know-how und Märkten erhalten. Österreich ist als Forschungs- und Ausbildungsstandort bekannt und begehrt, kann es aber nur selten wirtschaftlich nutzen. Einen Grund dafür sieht Baurek-Karlic in Anschlussfinanzierungen: „Ein junges Unternehmen kann in Österreich nur 20 Prozent seines Potenzials entfalten, danach fehlt das Kapital dafür. Da sind uns Länder wie Frankreich Lichtjahre voraus.“
Baurek-Karlic sieht die Politik gefordert
Um das Problem des fehlenden Kapitals zu lösen, stehen laut dem Experten zwei Wege offen: „Entweder man schafft Anreize für heimische institutionelle Investoren, weniger in risikoarme Anleihen zu investieren und motiviert sie, in innovative Unternehmen aus dem Privatmarkt zu investieren. Oder man bringt, so wie wir es mit dem WVF machen, internationales Kapital nach Österreich“, zeichnet Baurek-Karlic zwei mögliche Szenarien. Laut Eigenangaben verwalten die Besucher:innen des World Venture Forums rund 50 Milliarden US-Dollar an Investitionskapital.
In unterschiedlichen Themen-Chalets stehen beim WVF daher auch die neuesten Trends und besten Investitionsmöglichkeiten im Mittelpunkt. Spannende Impulsvorträge, hochkarätig besetzte Podiumsdiskussionen und knallharte Analysen rund um die Themen Krypto, Family Offices, Deep Tech sowie Impact und Corporate Innovation liefern den anwesenden Investor:innen Anhaltspunkte, was nur ein kurzfristiger Trend ist und was nachhaltig unsere Welt verändern wird. Berthold Baurek-Karlic hofft, der Wirtschaftsstandort Österreich bleibt mehr als nur eine Randnotiz: „Wir haben mehr Hidden Champions als jedes andere Land. Ich freue mich darauf, unseren Besucher:innen zu zeigen, dass wir noch das Potenzial für viele weitere haben.“
Das World Venture Forum 2026 findet von 06. Juli bis 11. Juli in und um Kitzbühel statt. Weitere Programmpunkte und Informationen zu den Speaker:innen finden Sie auf der Homepage. Wer noch Tickets erstehen möchte, sollte sich beeilen. Einige wenige sind noch verfügbar unter worldventureforum.info.