
Die Weinreben über der Stadt etablieren sich zunehmend zu einem weiteren Markenzeichen Wiens
© Mandarin Oriental
Wien, 8. Juni 2026 – Wien gilt international oft als Stadt der Musik, der Kaffeehäuser und der imperialen Architektur. Was jedoch selbst viele erfahrene Reisende überrascht: Unsere Hauptstadt verfügt über einen aktiven und traditionsreichen Weinbau innerhalb ihrer Stadtgrenzen, was europaweit ein Alleinstellungsmerkmal ist. Fast 600 Hektar Weinbaufläche prägen die Hügel am Stadtrand und sind seit Jahrhunderten Teil der Wiener Identität.
Der Wiener Weinbau unterscheidet sich deutlich von klassischen Weinregionen: Reben wachsen nur wenige Minuten vom historischen Zentrum entfernt, traditionelle Heurige gehören ebenso zum Stadtbild wie moderne Gastronomie. Diese Nähe von Großstadt und Landwirtschaft prägt nicht nur die Kulinarik, sondern auch die soziale und kulturelle Besonderheit Wiens.
Kulinarik wird verstärkt zum Reisemotiv
Während der Wiener Wein für Einheimische selbstverständlich zum Lebensgefühl dazugehört, spielte dieses kulturelle Erbe im internationalen Tourismus bislang oft nur eine Nebenrolle. Dabei wollen Reisende heute verstärkt ganzheitliche Erfahrungen mit kultureller Tiefe machen. Auch Wien Tourismus beobachtet diesen Trend seit Jahren: “Gerade internationale Gäste suchen heute verstärkt nach solchen authentischen, individuellen Erlebnissen abseits klassischer Sehenswürdigkeiten. Sie wollen Destinationen nicht nur sehen, sondern mit allen Sinnen erleben”, sagt Norbert Kettner, CEO von WienTourismus.
Die Stadt versucht, diese Facette Wiens weiter in den Fokus zu rücken: “Der Wiener Wein wurde lange Zeit vor allem mit dem Heurigen verbunden und damit in seinem touristischen Potenzial unterschätzt. Heute positioniert sich Wien selbstbewusst als einzige Hauptstadt der Welt mit nennenswertem Weinbau innerhalb der Stadtgrenzen. Auf rund 600 Hektar Rebfläche erwirtschaften etwa 170 Betriebe eine jährlich produzierte Menge von rund 2,4 Millionen Litern Wein”, so Kettner.
Dieser Fokus auf Kulinarik und regionale Identität spiegelt sich auch im aktuellen Jahresthema „Vienna Bites“ von WienTourismus wider, das Wien verstärkt als Genussdestination positioniert und lokale Kulinarik als zentralen Teil des Reiseerlebnisses hervorhebt.
Authentische Erlebnisse statt klassischer Sightseeing-Touren
Das im Dezember 2025 eröffnete Mandarin Oriental, Vienna greift diese Besonderheit im Rahmen seines Gästeangebots auf und ermöglicht internationale Besucherinnen und Besuchern einen tieferen Zugang zur Wiener Weinkultur. Die Angebote reichen von einem Aufenthalt mit kulinarischen und kulturellen Erlebnissen rund um den Wiener Wein über Besuche historischer Kellergassen und Begegnungen mit lokalen Produzenten bis hin zu Verkostungen in ausgewählten Produktionsstätten.
„Viele Gäste kennen Wien für seine klassische Kultur und ihre Verbindung zwischen Weinbau und Genuss. Gerade in einer Zeit, in der viele Städte weltweit austauschbarer wirken, gewinnt regionale Identität zunehmend an Bedeutung. Wien besitzt dafür eine außergewöhnliche Ausgangslage, die wir bewusst erlebbar machen möchten“, sagt Mario Habicher, General Manager des Mandarin Oriental, Vienna.
Auch die Gastronomie des Hauses spiegelt starke Wiener Einflüsse und regionale Produzenten wider. Das kulinarische Angebot des Mandarin Oriental, Vienna steht dabei selbstverständlich nicht nur Hotelgästen, sondern ausdrücklich auch externen Besucherinnen und Besuchern offen.
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