
© Mandarin Oriental
Wien, 16. Oktober 2026 – Was haben ein japanischer Straßenstand und ein Wiener Würstelstand gemeinsam? Beide sind weit mehr als Orte für einen schnellen Imbiss: sie sind Treffpunkte, Teil der gelebten Stadtkultur und Schauplätze unzähliger Begegnungen. Genau diese Gemeinsamkeit inspirierte Barchef Anton Peschka zur neuen Signature-Cocktailkarte YATAI im Atelier 7 Izakaya & Bar. Neun Monate lang experimentierte er mit typischen Geschmäckern des Wiener Würstelstands und interpretierte sie mit japanischen Zutaten neu.
Auch kulinarisch setzt das Atelier 7 zum Saisonstart neue Akzente: Executive Chef Thomas Seifried präsentiert eine neue Brasseriekarte, die beliebte Klassiker mit internationalen, insbesondere französischen, asiatischen und karibischen Einflüssen neu interpretiert. Abgerundet wird das Angebot durch die Oyster & Champagne Bar, die dem Zusammenspiel von Champagner und Austern eine eigene Bühne bietet.
Am 15. Oktober präsentierte das Atelier 7 seine kulinarischen Neuheiten im Rahmen eines exklusiven Abends im Mandarin Oriental, Vienna.
YATAI: Wiener Würstelstand trifft japanische Cocktailkunst
Perlzwiebel, Senf und Kren treffen auf Sake, Umeshu und Yuzu: Mit seiner neuen Signature-Cocktailkarte YATAI übersetzt Barchef Anton Peschka vertraute Aromen der Wiener Alltagskultur in überraschende Cocktailkreationen mit japanischer Handschrift. Selbst die süße Erinnerung an ein Wiener Zuckerl wird zur Inspiration für ungewöhnliche Geschmackskombinationen.
Die Idee dahinter geht weit über das Experimentieren mit Zutaten hinaus. In Japan sind Yatais kleine, traditionelle Straßenstände, an denen Menschen unterschiedlichster Herkunft und Generationen zusammenkommen, essen, trinken und für einen Moment den Alltag hinter sich lassen. Ob Geschäftsleute, Studierende oder Arbeiter – am Yatai-Stand spielen gesellschaftliche Unterschiede kaum eine Rolle. In Wien übernimmt der Würstelstand eine ganz ähnliche Funktion: als Treffpunkt nach einem Theaterbesuch, auf dem Heimweg oder zu später Stunde. Beide sind fest im gesellschaftlichen Leben ihrer Städte verankert und stehen für eine unkomplizierte Kultur der Geselligkeit.
Diese Gemeinsamkeit bildet den Ausgangspunkt für die neue Cocktailkarte. Dabei geht es Peschka weniger um klassische Fusion als um die Begegnung zweier Kulturen, die trotz ihrer Unterschiede eine ähnliche Vorstellung von Genuss und Gemeinschaft teilen.
Zwei Kulturen, eine gemeinsame Idee
Die Inspiration für YATAI findet sich nicht in außergewöhnlichen Luxusprodukten, sondern in den kleinen, charakteristischen Details der Wiener Alltagskultur: der feinen Säure einer Perlzwiebel, der Würze von Senf oder der unverwechselbaren Schärfe von Kren. In Verbindung mit japanischen Zutaten wie Sake, Umeshu und Yuzu entstehen Cocktailcompositionen, die mit Erwartungen spielen und bekannte Geschmäcker in einem neuen Kontext erlebbar machen.
“Wir haben neun Monate experimentiert, Aromen kombiniert, Rezepturen verfeinert und haben uns dabei etwas Neues ausgedacht. Die größte Herausforderung war es, vertraute Geschmäcker vom Wiener Würstelstand in einen Cocktail zu übersetzen”, erklärt Anton Peschka. Entscheidend ist dabei die Balance: “Die charakteristischen Aromen sollen erkennbar bleiben, ohne den Cocktail zu dominieren. Sie sollen nicht nur geschmacklich überraschen, sondern auch Erinnerungen wecken und Geschichten erzählen."
Das Ergebnis ist eine Cocktailkarte, die vermeintlich alltägliche Zutaten in einen unerwarteten Zusammenhang stellt und zeigt, wie viel kreatives Potenzial in vertrauten Geschmäckern steckt.
Brasserie neu interpretiert: Französische Tradition mit internationaler Handschrift
Mit der neuen À-la-carte-Karte setzt Küchenchef Thomas Seifried auf eine zeitgemäße Interpretation der französischen Brasserie-Küche. Seine internationale Erfahrung, insbesondere aus China und der Karibik, prägt dabei eine kulinarische Handschrift, die klassische Techniken mit asiatischen und karibischen Aromen verbindet. Auf der Speisekarte finden sich Thunfisch-Carpaccio, Garnelen-Ceviche und Jakobsmuscheln ebenso wie Gänseleber, Tomatentarte und Short Rib. Bei den Hauptgerichten reicht die Auswahl von Zander, Thunfisch und Seesaibling bis hin zu Lamm und kreativen Gemüsekompositionen mit Topinambur.
Seifried, der unter anderem im renommierten “Blue by Eric Ripert” im Ritz-Carlton auf Grand Cayman tätig war, legt besonderen Wert auf hochwertige Produkte, präzises Handwerk und Respekt für die Reinheit der Zutaten. Seine Brasserie-Küche greift vertraute Klassiker auf und entwickelt sie mit internationalen Akzenten und einer eigenständigen kulinarischen Handschrift weiter.
Oyster & Champagne: Ein Klassiker bekommt eine eigene Bühne
Abends verwandelt sich The Café in die Oyster & Champagne Bar, mit der Atelier 7 sein Angebot um einen weiteren Genussmoment erweitert. Die zeitlose Kombination aus frischen Austern und ausgewähltem Champagner steht für eleganten, unkomplizierten Genuss – ob als Aperitif, stilvoller Auftakt eines Abends oder eigenständiger Anlass für einen Besuch.
Mit diesen Neuheiten unterstreicht das Atelier 7 seine Position als vielseitige gastronomische Adresse für Wienerinnen und Wiener ebenso wie für internationale Gäste.
Öffnungszeiten:
Atelier 7 Izakaya & Bar
17:00 – 01:00 Uhr (Donnerstag – Samstag)
17:00 – 00:00 Uhr (Sonntag – Mittwoch)
Atelier 7 - Brasserie
07:00 – 22:00 Uhr (Montag – Sonntag)
Oyster & Champagne Bar
18:00 – 21:00 (Donnerstag – Sonntag; ab Dezember täglich)
Reservierungen unter: movie-atelier7@mohg.com
Menükarten und weitere Informationen
ATELIER 7 IZAKAYA & BAR
ATELIER 7 - BRASSERIE