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Remote Work und Workation: Arbeiten unabhängig von Büro und Steckdose

Kia PV5
© Kia/Michael Meindl
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Ortsflexibles Arbeiten hat sich seit der Pandemie dauerhaft etabliert. Besonders Arbeitnehmer:innen bzw. Selbstständige in digitalen Kreativberufen profitieren vom jüngsten Arbeitnehmer:innen-Trend. Gleichzeitig erlebt das Auto eine neue Rolle: Es entwickelt sich weg vom reinen Mobilitätswerkzeug zunehmend zur mobilen Arbeits- und Energieinfrastruktur, mit der sich viele Elektrogeräte laden lassen.  
Wien, am 4. August 2026 – Was während der Corona-Pandemie vielerorts als improvisiertes Arbeiten außerhalb des Büros begann, ist inzwischen fester Bestandteil einer veränderten Arbeitskultur. 2025 arbeitete in Deutschland rund ein Viertel der Erwerbstätigen zumindest zeitweise im Homeoffice. In digital geprägten Tätigkeitsfeldern war ortsflexibles Arbeiten noch deutlich stärker verbreitet: Bei IT-Dienstleistungen, Verwaltungstätigkeiten und in der Unternehmensberatung lag der Anteil jeweils bei knapp 75 Prozent[1].

Die nächste Entwicklungsstufe ist die Workation. Arbeitnehmer:innen und Selbstständige verlagern ihren Arbeitsplatz vorübergehend an einen anderen Ort und verbinden produktives Arbeiten mit Reisen oder einem bewussten Tapetenwechsel. Aus dem informellen „Arbeiten unter Palmen“ wird zunehmend ein strukturiertes Arbeitsmodell mit Genehmigungsprozessen, festgelegten Zeiträumen und klaren Rahmenbedingungen.

Ortsflexibles Arbeiten bleibt berufsabhängig
Besonders gut eignet sich Workation für Tätigkeiten, deren Ergebnisse digital erstellt und übermittelt werden können. Dazu zählen etwa Softwareentwicklung, Beratung, Projektmanagement, Marketing, PR, Redaktion und Design.
Für Content-Creator:innen, Fotograf:innen und Influencer:innen gehört das Arbeiten an wechselnden Schauplätzen bereits zum Berufsalltag. Produktion, Bearbeitung und Veröffentlichung finden häufig außerhalb klassischer Büro- oder Studioumgebungen statt. Damit steigen auch die Anforderungen an die mobile Infrastruktur: Neben einer stabilen Internetverbindung werden eine verlässliche Energieversorgung und ausreichend Platz für technisches Equipment benötigt.

Das Auto als mobile Energie- und Arbeitsinfrastruktur
Parallel zur Arbeitswelt verändert sich auch die Rolle des Autos. Ausgewählte vollelektrische Pkw[2], darunter der Kia EV9, können über die sogenannte Vehicle-to-Load-Technologie, kurz V2L, externe Geräte direkt aus der Fahrzeugbatterie mit Energie versorgen – und das eben auch im abgestellten Zustand.

Grundsätzlich können auch Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor Strom für externe Geräte bereitstellen, etwa über 12-Volt-Anschlüsse oder zusätzliche Wechselrichter. V2L greift hingegen auf die Hochvoltbatterie eines Elektroautos zurück und stellt über eine dafür vorgesehene Schnittstelle Energie für externe Geräte bereit, ohne dass dafür ein Verbrennungsmotor laufen muss.

Je nach Fahrzeug und Ausstattung lassen sich beispielsweise Laptops, Kamera-Akkus, Smartphones oder Leuchten betreiben und aufladen. Besonders an abgelegenen Produktionsorten kann der Stromer damit einen Teil jener Infrastruktur übernehmen, die sonst nur in einem Büro, Studio oder an einem festen Stromanschluss verfügbar wäre.
Das Auto dient dadurch nicht mehr ausschließlich dem Weg zum Arbeitsort. Es kann selbst zu einem Bestandteil des mobilen Arbeitsplatzes werden – als Transportmittel, Rückzugsort und Energiequelle.

Wenn Produktionsequipment unterwegs Strom braucht
Zum typischen Produktionsequipment zählen unter anderem Kameras, Akkus, Laptops, Mikrofone, Drohnen und mobiles Licht. Der Wiener Content Creator Patrick Mayerhofer kennt diese Verbindung von Mobilität und Arbeit aus seinem Berufsalltag:

„Mein Arbeitsplatz endet nicht an einem klassischen Schreibtisch. Ich produziere häufig an Orten, an denen es keine klassische Infrastruktur gibt. Mit dem Kia EV9 kann ich mein Equipment auch an solchen Off-Locations mit Energie versorgen und direkt vor Ort weiterarbeiten.“
Gerade bei längeren Foto- und Videoproduktionen kann eine zusätzliche, vom festen Stromanschluss unabhängige Energiequelle den Arbeitsablauf erleichtern. Die Wahl einer Location hängt dadurch weniger stark davon ab, ob unmittelbar vor Ort eine geeignete Stromversorgung verfügbar ist.

„Wenn man viele Termine hat, zählt jede Minute. Ich nutze die Zeit im Kia deshalb oft auch zum Arbeiten. Die hervorragende Geräuschdämmung macht Telefonate während der Fahrt erstaunlich angenehm, und im Stand wird der Innenraum zur mobilen Meeting-Lounge – perfekt für Teams-Calls, fokussiertes Arbeiten oder kurze Besprechungen zwischendurch“, betont Christine Heeger, Marketingleiterin von Kia Österreich, abschließend.

Diese Entwicklung zeigt, wie stark Arbeit, Mobilität und Freizeit zunehmend ineinandergreifen. Für ortsunabhängig arbeitende Menschen wird das Auto damit zu mehr als einem Fortbewegungsmittel: Es wird Teil ihres Arbeitsalltags, ihres Lebensstils und ihrer persönlichen Infrastruktur.

 

[1]Statistisches Bundesamt, Homeoffice-Nutzung in Deutschland im Jahr 2025, veröffentlicht 2026; zitiert nach dpa/WELT, „Jeder Vierte arbeitet zeitweise von zu Hause aus“.

[2] Kia Österreich, Produktinformationen zum Kia EV9 und zur Vehicle-to-Load-Funktion; technische Ausstattung abhängig von Modellvariante und Konfiguration.