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Kratzen war gestern? Was das Smartphone beim Winterstart erledigt und was nicht

© Kia Austria
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Wer elektrisch fährt, kann an kalten Morgen einiges erledigen, bevor er überhaupt die Wohnung verlässt: den Innenraum vorwärmen, den Ladestand prüfen, die Batterie auf die nächste Schnellladung vorbereiten. Der Musiker Dominik Gassner aus dem Gasteinertal erzählt, wie sich sein Wintermorgen dadurch verändert hat. Dazu: was die Technik kann, wo ihre Grenzen liegen und was trotzdem Pflicht bleibt.
Wien, am 29. Oktober 2026 – Sieben Uhr früh, minus vier Grad. Auf dem einen Parkplatz schabt jemand mit klammen Fingern an der Windschutzscheibe, daneben läuft ein Motor im Leerlauf, damit es drinnen warm wird. Beides kennt man, doch Letzteres ist in Österreich verboten: Das Kraftfahrgesetz wertet Warmlaufenlassen als vermeidbare Luftverunreinigung, der Strafrahmen reicht bis 10.000 Euro.[1] Ebenso wenig genügt ein kleines Guckloch. Vor der Abfahrt müssen sämtliche Scheiben, Lichter und das Kennzeichen frei sein, Schnee gehört vom Dach.[2]

Warmes Auto statt kalter Finger
Für Dominik Gassner sieht dieser Morgen inzwischen anders aus. Der Musiker stammt aus Bad Hofgastein, wo frostige Wintermorgen zum Alltag gehören. Er hat Songs für Roland Kaiser und Melissa Naschenweng geschrieben und singt selbst im Dialekt seiner Heimat. Am 12. November spielt er im Wiener B72 sein erstes Solokonzert, das Kia Austria präsentiert. „Bei uns im Gasteinertal sind Minusgrade in der Früh nichts Besonderes. Früher habe ich jeden Wintermorgen die Scheiben gekratzt, heute wärme ich meinen Kia EV4 mit dem Handy vor, während ich noch beim Kaffee sitze“, erzählt Gassner, der den Stromer in der Ausstattung GT-Line fährt.
Möglich macht das die Fernsteuerung über das Smartphone. Bei Elektroautos von Kia lässt sich die Klimatisierung über die Kia App aus der Ferne starten, sodass der Innenraum beim Einsteigen bereits temperiert ist.[3] Am meisten bringt das Vorwärmen, solange das Auto noch an der Wallbox hängt. Die Energie für die Heizung stammt dann aus dem Netz und nicht aus der Fahrbatterie. Das zahlt sich aus, denn rund um den Gefrierpunkt sinkt die Reichweite von Elektroautos laut Tests von Automobilclubs im Schnitt um 15 bis 20 Prozent, vor allem weil Innenraum und Akku beheizt werden.[4]

Warme Batterie, kürzere Ladepause
Ähnliches gilt unterwegs an der Ladesäule. Ein kalter Akku nimmt Strom deutlich langsamer auf. Viele Elektroautos wärmen ihn deshalb automatisch vor, sobald im Navigationssystem eine Schnellladestation als Ziel eingetragen ist. So verkürzt sich die Ladepause.

Alles im Blick, auch mit leerem Handy
Wer morgens wissen will, wie voll der Akku ist oder wie kalt es im Auto ist, sieht in der App nach. Dort lassen sich auch die Türen verriegeln und die Fenster kontrollieren. Praktisch bei Kälte, die bekanntlich auch Smartphone-Akkus zusetzt: Der digitale Autoschlüssel am Smartphone oder an der Smartwatch funktioniert laut Kia noch bis zu zwölf Stunden, nachdem der Akku des Geräts leer ist.

Was trotzdem Pflicht bleibt
Ab 1. November gilt die situative Winterausrüstungspflicht: Bei winterlicher Fahrbahn braucht das Auto bis 15. April Winterreifen mit mindestens vier Millimetern Profiltiefe. In die Scheibenwaschanlage gehört ein Winterkonzentrat, und Eiskratzer samt Schneebesen bleiben auch im Elektroauto an Bord, denn den Schnee auf dem Dach nimmt einem keine App ab.

Über Dominik Gassner
Dominik Gassner stammt aus Bad Hofgastein im Salzburger Pongau. Nach dem BORG Gastein studierte er Gesang in Wien und Osnabrück und schloss an der Popakademie Mannheim den Master in Pop-Gesang ab. Gemeinsam mit Jonathan Zelter schrieb er den Song „Zuversicht“ für Roland Kaiser, außerdem arbeitet er als Songwriter für Melissa Naschenweng. Mit Coverversionen im Dialekt erreicht er in den sozialen Netzwerken mehr als 170.000 Menschen. Seine aktuelle Single „Du bist schee“ erschien im Mai 2026, am 12. November 2026 gibt er im B72 sein erstes Solokonzert in Wien.
 

Die Fahrzeuge des südkoreanischen Herstellers sind seit 1995 in Österreich erhältlich. Seit 2006 werden Autos von Kia auch in der Slowakei gefertigt. Bereits seit 2014 gibt es Elektroautos von Kia in Österreich. Mit dem Kia EV6 stellte Kia 2022 als erster koreanischer Hersteller das europäische „Auto des Jahres“. Der Kia EV3 wurde 2025 zum „World Car of the Year“ ernannt und gewann zudem den Ret Dot Design Award. Der Kia EV9 („World Car of the Year“ 2024) ist das Topmodell der Marke in Österreich. Wahlweise mit sechs oder sieben Sitzen misst sich das fünf Meter lange SUV mit etablierten Oberklassemodellen anderer Hersteller. Neben den großzügigen Platzverhältnissen punktet der Kia EV9 vor allem mit reisetauglicher Reichweite und – dank 800V-Technologie – mit ultraschnellem Laden. Die EV-Palette von Kia wird kontinuierlich ausgebaut. Mit dem knapp unter vier Meter langen, frechen EV2 hat Kia 2026 das EV-Angebot nach unten abgerundet.

kia.com/at

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