Wien, 19. August 2026. Österreichs Tourismusregionen stehen zunehmend vor einem Zielkonflikt: Während der Tourismus wirtschaftlich wächst, wird Wohnraum für Einheimische vielerorts knapper und teurer. Gleichzeitig entstehen Ferienimmobilien und touristisch gewidmete Projekte, deren Einheiten zum Teil als Anlageobjekte verkauft oder nur zeitweise genutzt werden. Auch – teilweise illegale – Zweitwohnsitze sorgen regelmäßig für politische Debatten. Für Gemeinden bedeutet das im ungünstigsten Fall: mehr verbaute Fläche und steigende Immobilienpreise, aber vergleichsweise wenig zusätzliche Beschäftigung und regionale Wertschöpfung.
Die entscheidende Frage für Regionen lautet deshalb nicht mehr nur, ob Gästebetten entstehen, sondern welche Art von Betten eine Region langfristig wirklich voranbringt. Für die EPH Group AG beginnt die Antwort auf diese Frage bei der Art des Projekts. Denn touristische Betten sind nicht automatisch gleichbedeutend mit touristischer Wertschöpfung. Daher entwickelt das Wiener Unternehmen hochwertige Hotels im Premium- und Luxussegment an attraktiven und etablierten Standorten in Österreich und Bayern, die ganzjährig über eine hohe Nachfrage verfügen.
„Wir entwickeln keine getarnten Zweitwohnsitze und auch keine Ferienimmobilien, die nach ihrer Errichtung einzeln verkauft werden. Wir entwickeln Hotels, die professionell betrieben werden und deren wirtschaftlicher Zweck die Beherbergung von Gästen ist“, sagt Yasmin Wilfling, Vorständin der EPH Group AG. „Unser Produkt ist nicht die einzelne Immobilie. Unser Produkt ist die Schaffung einer dauerhaft funktionierenden touristischen Infrastruktur, von der Gäste, Gemeinden und Einheimische profitieren.“
Warme Betten statt kalter Betten
Die EPH Group AG verantwortet dabei die Projektentwicklung von der Auswahl und Sicherung geeigneter Standorte über Planung und Genehmigung bis hin zur Baureife. Ausgewählte Projekte können von der EPH Group AG selbst realisiert werden. Für den Betrieb setzt das Unternehmen auf etablierte internationale Hotelgruppen, die im Alpenraum momentan noch eher selten vertreten sind. Diese bringen ihre Marken, professionellen Betriebsstrukturen, internationalen Vertriebskanäle sowie ihre bestehenden Kundenstämme in die jeweilige Destination ein.
Ziel ist es, neue Gästegruppen für die Regionen zu erschließen und Hotelinfrastruktur zu schaffen, die langfristig touristisch genutzt wird. „Ein Hotel verdient sein Geld eben nicht damit, dass eine Immobilie einmalig verkauft wird. Es muss über viele Jahre hinweg Gäste überzeugen und wirtschaftlich erfolgreich betrieben werden“, so Wilfling. „Genau diese langfristige Perspektive unterscheidet unser Modell von der Entwicklung und dem Einzelverkauf touristischer Immobilien.“
Arbeitsplätze statt weitgehend unbewohnter Immobilien
Der Unterschied zeigt sich auch bei der Beschäftigung. Ein Hotel im von der EPH Group AG entwickelten Segment kann im laufenden Betrieb mehr als 100 Arbeitsplätze schaffen. Angefangen von Rezeption, Housekeeping und Gastronomie über Wellness und Haustechnik bis hin zu Management und Verwaltung. Hinzu kommen Arbeitsplätze und Aufträge, die bereits während der Planungs- und Bauphase sowie später bei regionalen Zulieferern und Dienstleistungsunternehmen entstehen.
Gleichzeitig berücksichtigen die Projekte eine der größten Herausforderungen vieler Tourismusgemeinden bereits bei der Entwicklung: die Unterbringung der Beschäftigten. Im Rahmen der Hotelprojekte sind eigene Mitarbeiterunterkünfte vorgesehen. Dadurch soll verhindert werden, dass neu zuziehende Hotelangestellte mit Einheimischen um den ohnehin knappen Wohnraum konkurrieren.
“Die zukünftigen Angestellten leben und arbeiten in der jeweiligen Region, zahlen dort Abgaben und konsumieren vor Ort, ohne den lokalen Wohnungsmarkt zusätzlich zu belasten”, fährt Wilfling fort.
Internationale Marken bringen neue Gäste in die Regionen
Für ihre Projekte setzt die EPH Group AG auf die Zusammenarbeit mit etablierten internationalen Hotelmarken. Diese bringen nicht nur jahrzehntelange Expertise im Hotelbetrieb mit, sondern verfügen über internationale Vertriebssysteme, Kundenbindungsprogramme und einen weltweiten Gästestamm.
Die EPH Group sieht ihre Projekte deshalb nicht als Konkurrenz zu bestehenden familiengeführten Hotels und Pensionen. Vielmehr sollen sie das bestehende touristische Angebot ergänzen und zusätzliche internationale Gästesegmente für die gesamte Destination erschließen. Davon können auch Gastronomie, Bergbahnen, Skischulen, Einzelhandel, Handwerksbetriebe und andere touristische Dienstleister profitieren.
“Eine starke internationale Hotelmarke kann zusätzliche Gäste in die Region bringen, die diese Destination bisher möglicherweise noch nicht auf ihrer Reiseliste hatten. Wenn es gelingt, neue Zielgruppen zu erschließen, profitiert davon nicht nur das einzelne Hotel, sondern im besten Fall die gesamte regionale Tourismuswirtschaft”, so Wilfling abschließend.