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Grillsaison startet: So funktioniert das gefahrenlose Grillvergnügen

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Der Sommer ist da und die heißen Temperaturen sorgen dafür, dass die Grillsaison bereits in vollem Gange ist. Ob auf dem Balkon, im Garten oder im Park – kaum etwas ist so beliebt wie frisch Gegrilltes unter freiem Himmel. Doch wo Rauch aufsteigt, ist auch Gefahr im Verzug. Diese reicht von Fettbränden über den unsachgemäßen Umgang mit Gasflaschen bis hin zu gefährlichen Brandbeschleunigern oder heißer Asche. Der auf Brandschaden spezialisierte Sanierungsdienstleister SOLUTO kennt die schwerwiegenden Folgen und gibt konkrete Tipps, wie dem gemeinschaftlichen Grillvergnügen nichts im Weg steht. 
 Die Gefahren beim Grillen werden oft unterschätzt – Copyright: Soluto

Korneuburg, am 24. Juni 2026 Dem Kuratorium für Verkehrssicherheit zufolge verletzen sich jährlich 800 Österreicher:innen so stark beim Grillen, dass sie in einem Krankenhaus behandelt werden müssen. Mehr als die Hälfte davon sind Brandverletzungen1. Auswertungen von SOLUTO zeigen ein geringes Suchvolumen nach Verhaltensregeln und Brandgefahren beim Grillen. Dies lässt die Hypothese zu, dass viele Menschen Brandgefahren beim Grillen nicht allzu ernst nehmen.  „Ein großer Teil dieser Unfälle lässt sich durch Aufmerksamkeit und richtiges Verhalten minimieren oder vermeiden. Oft sind es kleine Unachtsamkeiten, die schwerwiegende Folgen haben können“, betont Martin Zagler, Gründer und Inhaber von SOLUTO.  

Die häufigsten Gefahren beim Grillen
 

Viele Menschen denken bei Grillunfällen zuerst an Fettbrände. Tatsächlich zählen diese zu den gefährlichsten Vorfällen, sie sind jedoch längst nicht die einzige Gefahrenquelle. Bereits die Wahl eines ungeeigneten Standortes für den Grill kann problematisch sein. Steht dieser zu nahe an Bäumen, Hecken, Holzkonstruktionen oder Gartenmöbeln, können Funkenflug oder Stichflammen rasch einen Brand auslösen. Auch Brandbeschleuniger wie Spiritus führen bei unsachgemäßer Anwendung jedes Jahr zu schweren Verletzungen. 

„Besonders gefährlich wird es, wenn versucht wird, die Glut mit Spiritus oder anderen brennbaren Flüssigkeiten anzufachen. Dabei können plötzliche Stichflammen entstehen, die zu schweren Verbrennungen führen“, erklärt Raphael Koller, Generalsekretär vom Österreichischen Bundesfeuerwehrverband, der die jährlichen Ausmaße des unvorsichtigen Grillens kennt. „Wer grillt, sollte sich bewusst sein, dass bereits eine kleine Unachtsamkeit, wie das zu nah an der Feuerquelle hingelegte Tuch, ausreichen kann, um Menschen zu gefährden oder einen Brand auszulösen.” 

Fettbrand: Eine unterschätzte Gefahr 

Ein Fettbrand entsteht, wenn sich Grill-, Speise- oder Fettreste in Kombination mit Sauerstoff und hoher Hitze entzünden. „Wie ein solcher Brand am besten bekämpft wird, hängt immer von der jeweiligen Situation ab. Entscheidend ist, besonnen zu handeln und sich nicht selbst in Gefahr zu bringen“, erklärt Zagler.  

Tipps vom Profi: So gelingt das sichere Grillen 

 „Grillen gehört zum Sommer einfach dazu. Mit ein wenig Achtsamkeit kann aus dem beliebten Freizeitvergnügen für alle Beteiligten ein sicheres Erlebnis werden. Denn der beste Schutz ist Prävention“, weiß Zagler und empfiehlt: 
  1. Den Grill immer auf einem stabilen, nicht brennbaren Untergrund aufstellen und ausreichend Abstand zu Gebäuden, Hecken, Gartenmöbeln oder anderen brennbaren Materialien halten. 
  2. Niemals Spiritus, Benzin oder andere Brandbeschleuniger verwenden. Zum Anzünden eignen sich geprüfte Grillanzünder oder ein Anzündkamin.
  3. Den Grill niemals in geschlossenen Räumen, Garagen oder schlecht belüfteten Bereichen benutzen, es kann zu einer oft tödlichen Kohlenmonoxidvergiftung kommen
  4. Bei Gasgrillern sollte die Gasflasche neben dem Grill und nicht im Grillgehäuse stehen, damit sie im Notfall rasch erreichbar ist. Auch das Überprüfen von Schläuchen und Anschlüssen auf Dichtigkeit ist von großer Bedeutung. Zudem dürfen Gasflaschen niemals in Kellern, Schächten oder anderen Räumen unter Erdniveau gelagert werden und sollten vor Hitze geschützt bleiben. Flüssiggas ist schwerer als Luft und kann sich dort sammeln, wodurch explosionsfähige Gemische entstehen können.
  5. Fett- und Speisereste sollten regelmäßig entfernt werden, da sie sich bei hohen Temperaturen entzünden und gefährliche Fettbrände verursachen können.
  6. Ein geeigneter Feuerlöscher, ein Eimer Sand oder ein Gartenschlauch sollten griffbereit sein.  
  7. Den Grill niemals unbeaufsichtigt lassen. Bereits ein kurzer Moment der Unachtsamkeit kann ausreichen, damit sich ein Brand ausbreitet. 
  8. Nur wer sich sicher fühlt, sollte den Grill bedienen. Wer Alkohol konsumiert hat oder sich unsicher im Umgang mit dem Grill fühlt, sollte das Grillen anderen überlassen. 
  9. Kinder und Haustiere wie Hunde und Katzen vom Grill bestmöglich fernhalten und darauf achten, dass sie beim Spielen nicht gegen den Grill stoßen können. 
  10. Kohlereste, Asche und insbesondere Briketts speichern Hitze oft noch viele Stunden nach dem Grillen. Sie dürfen daher keinesfalls direkt in Mülltonnen oder Kunststoffbehältern entsorgt werden. Erst wenn die Glut vollständig erkaltet ist, können die Rückstände sicher entsorgt werden. 
Es hat gebrannt – was nun? 

Ein Brand hinterlässt nicht nur sichtbare Schäden, sondern auch unsichtbare Gefahren, die noch lange nach dem Ereignis erhebliche Gesundheitsrisiken mit sich bringen können. „Daher ist eine professionelle und koordinierte Sanierung unerlässlich“, warnt Daniel Trebla-Kahr, Betriebsleiter vom SOLUTO Stammbetrieb. Er und sein Team sind Expert:innen rund um die Brandschadensanierung. Sobald die Versicherung informiert ist und die Sanierung beauftragt hat, machen sie sich an die Arbeit. „Auch wenn es vielleicht komisch klingt, werden in einem ersten Schritt betroffene Gebäudeteile getrocknet. Der Einsatz von Löschmittel kann genauso langfristige Schäden mit sich bringen, wie der Brand selbst“, erläutert Kahr. Erst im Anschluss wird dekontaminiert, saniert und letztlich unangenehme Gerüche neutralisiert. „Ein Brand ist gefährlich und die Folgen oft belastend. Aber durch eine professionelle Sanierung können zumindest die Schäden behoben und die Bewohnbarkeit wieder hergestellt werden“, so Trebla-Kahr abschließend. 

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Über SOLUTO
SOLUTO (www.soluto.cc) ist die Expertin im Bereich Schadensanierung und bietet umfassende Dienstleistungen für die Beseitigung von Wasser-, Brand- und Rohrschäden sowie für die Leckortung. Gegründet im Jahr 2017, entstand SOLUTO aus einem traditionsreichen Bauunternehmen und hat sich seitdem als reine Sanierungsfirma etabliert. Mit 11 Standorten in Österreich, von denen drei im Eigenbetrieb und acht als Franchise geführt werden, ist SOLUTO flächendeckend vertreten. Weitere fünf Standorte sind bereits in Planung, insbesondere in West- und Mittelösterreich. Seit April 2026 betreibt SOLUTO auch den ersten Standort in Deutschland in der Metropolregion München.